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Dem Tode den Tod ansagen. Ja, doch nicht nur gegen anreden. Kein Plädoyer der göttlichen Vernunft wider die Unvernunft des Todes, gegen den sprichwörtlich doch kein Kraut gewachsen ist. Gottes Wirklichkeit inmitten der Todeswirklichkeit anzusagen? Ja, aber nicht nur gegen anhandeln. Weder sozial-psychologisch rational, noch durch den kirchlichen Vollzug eines Rites de passage. Predigen angesichts des Todes ist, Gottes trinitarischen Namen wider den Tod auszusprechen, ihn in jedem Todesfall durchzudeklinieren. Predigen aus der Wahrheit Gottes in die Wirklichkeit des sterblichen Menschen. Ehe ein Sterblicher zu predigen anfängt, hat Gott bereits seit dem Karfreitag und Ostermorgen seines Sohnes selbst zu predigen begonnen. Es ist an der Zeit, Gottes Gegenwart angesichts menschlicher Todeswiderfahrnis zu prädizieren und zu präzisieren. |