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Ging es früher ans Sterben, wurde der Priester oder Pfarrer ans Sterbebett gerufen. Der Geistliche kam und blieb auch. Schließlich ging es um nicht mehr und nicht weniger als um das Seelenheil des Sterbenden. War der Sterbende in Christo entschlafen, bedurfte er keiner weiteren Hilfe mehr. Die Geistlichen hatten also mit der eigentlichen Bestattung wenig zu tun. Für sie war die Sterbebegleitung wichtiger als der Friedhofsdienst. Geht es heute ans Sterben, wird der Arzt gerufen. Bald schon darauf ist der Bestatter der erste Ansprechpartner der von einem Todesfall betroffenen Familie. Er berät mit den vom Todesfall Betroffenen das gesamte Arrangement der Bestattung und verständigt den für die Bestattung zuständigen Geistlichen bzw. einen Trauerredner. |